Schon seit einiger Zeit bietet Google eine Immobiliensuche in Ihrem Kartendienst Google Maps an. Bisher war diese Option jedoch auf die USA, Australien und Großbritannien beschränkt.
Seit kurzem findet auch der deutsche Besucher der Google Maps Seiten die Option „Immobilien” in der Kartensuche. Es ist zwar nicht ganz einfach, die Option zu aktivieren, aber das wird sich sicher in Kürze ändern:
Ist das das Ende der Immoportale?
Schließlich ist Google groß, weit verbreitet, kostenlos – drei gewichtige Argumente im Online-Marketing. Und was liegt näher, als den beliebten Kartendienst um eine praktische Immobiliensuche anzureichern?
Das Google schon länger am Immobilienmarkt interessiert ist, war schon länger bekannt. Nun macht Google aber ernst. Seit einigen Wochen macht das Gerücht die Runde, dass Google an der Immobiliensuche trulia.com interessiert sei. Angeblich will Google dafür zwischen 150 und 200 Millionen US-Dollar ausgeben.
Wie das in Zukunft für den deutschen Raum aussehen könnte, ist noch nicht sicher. Momentan pflegt Google die Daten lokaler Makler in ihre Kartensuche ein. Diese freuen sich natürlich, dass ihr Portfolio nun auch bei Google zu finden ist. Doch die meisten wissen nicht einmal davon. Google crawlt die Daten aus den Websites der jeweiligen Anbieter.
Adwords + Immobiliensuche = ein starkes Gespann!
In Zukunft sind Modelle, wie sie bereits in Google Adwords eingesetzt werden denkbar. Das bedeutet, dass Immobilienanbieter ihr Angebot gegen eine Gebühr in der Google Kartensuche anzeigen lassen können. Wer mehr zahlt, wird deutlicher hervorgehoben.
Doch welche Rolle will Google im hart umkämpften Immobilienmarkt einnehmen? Google selbst sieht sich nicht als Anbieter. Laut den FAQs möchte Google lediglich seinen Benutzern so schnell wie möglich die Information liefern, die sie benötigen. Wie das in Zukunft aussehen wird steht zwar noch nicht fest aber man kann deutlich erkennen, dass es Google mit dem Immobilienmarkt sehr ernst nimmt.
Das Rad dreht sich weiter …
Wenngleich Google den etablierten Immobilienportalen aufzeigt, dass eine permanente Veränderung und Weiterentwicklung elementar ist, um im Online-Marketing-Geschäft zu bestehen, wird sich an der bestehenden Marktsituation wohl vorerst kaum etwas verändern. Vor allem in der nahen Vergangenheit zeigte Google mehrmals, dass die Dienste eher ergänzend als verdrängend funktionieren und auch so wahrgenommen werden.
Ein Hauch Optionen
Verglichen mit den Auswahl- und Filtermöglichkeiten moderner Immobilien-Plattformen wirken die Optionen der Google Immobiliensuche derzeit noch etwas hemdsärmlig, aber dennoch funktional:
Optisch sticht Auswahl
Während man bei den gängigen Immobilien-Plattformen einen geografischen Bereich in Form von DropDown-Listen auswählt, spielt die Google Immobiliensuche den Vorteil der visuellen Darstellung mit Hilfe von Google Maps voll aus:
Informationen dicht gepackt
Dass Google Informationen auf die relevantesten Kernpunkte eindampfen kann, versteht sich von selbst. Warum dann nicht auch bei den Wohnungs-Snippets anwenden? Kompakter geht es fast kaum:
Alles in allem sieht die Google Immobiliensuche zwar noch “harmlos” aus, tendiert jedoch seit den wenigen Monaten bereits in eine klare Richtung. Ich bin wirklich gespannt, wie sich dieser Markt entwickeln wird!
Steigt Google in den Immobilienmarkt ein?
http://www.google-oekonomie.de/neues-patent-steigt-google-in-immobilien-anzeigen-ein/








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