Ausbildung zum Online Marketing Manager

Vielleicht tat ich der Wildner Akademie Unrecht, als ich gestern diese Worte twitterte:

Eine Ausbildung zum Online Marketing Manager? Das wäre eigentlich eine praktische Sache. Endlich ist Schluss mit ineffektiver Autodidaktik und affärenartigen Fremdgängen im klassischen Marketing. Als ich die Beschreibung des Weiterbildungsangebots durchgelesen habe, kam dieser obige Tweet zustande. Die Wildner Akademie reagierte professionell und zeitnah, was ich als vorbildlich empfand, und forderte im selben Atemzug noch den fehlenden “konstruktiven” Teil meiner Anmerkung ein:

Vorschläge? Klar!

Die aufgelisteten Inhalte sind gut und wichtig, das steht außer Frage. Für mein Empfinden ist die Ausrichtung allerdings sehr techniklastig. Wir wissen selbst aus dem täglichen Leben, was die Wirtschaft von einem Online Marketing Manager erwartet und fordert:

  • Hochpräzise analytische Fertigkeiten
  • Laufend neue Ideen und Beherrschung gängiger Kreativitätsrechniken
  • Permanente Anpassung an neue Konzepte, (Unternehmens- oder Kunden-)Ziele, Methoden, Werkzeuge und Technologien
  • Aufgabenerfüllung auf der Basis einer leidenschaftlichen inneren Überzeugung
  • Aktuelles, detailliertes Theoriewissen, um im richtigen Moment pragmatische und zielsichere Pi-mal-Daumen-Resultate auf das Flipchart zu bringen
  • Loyale, integre Leistungsbereitschaft

Die Berufsbezeichnung endet auf “Manager”, damit fallen per se die Planung, Organisation, Kontrolle sowie die Führung von Menschen in seinen Tätigkeitsbereich. Technologisches Wissen ist wichtig und hilfreich, nimmt jedoch eine sekundäre Rolle ein.

Fertige Online Marketing Manager vom Band?

Technologien, Werkzeuge, Auszeichnungssprachen haben kurze Lebenszyklen, während Methodenwissen oft mehrere Technologie-Generationen überdauert.

Ein Online Marketing Manager …

  • ist ein Stratege: Er gestaltet die Zukunft, selbst wenn diese weder greifbar noch sichtbar scheint.
  • ist ein Kommunikator: Sowohl im Innen- als auch im Außenverhältnis.
  • ist Innovator: Er muss nicht der kreative Kopf sein. Aber er ist der Architekt, der die Bausteine zusammenfügt und das Online Marketing ganzheitlich auf innovative Beine stellt.
  • ist Projektleiter, Pragmatiker, Mensch, Mentor, Übersetzer in die Fachabteilung, Mediator und “professioneller Arschtreter” (Das ist nicht der feinste Job, aber auch er will erfüllt werden.)
  • ist Kundenschnittstelle. Er erfasst die Bedürfnisse, Emotionen, Ziele und Budgets seiner Kunden ganzheitlich und kann diese in Form konkreter Anforderungen ins Unternehmen transportieren.

Hier ist kaum Platz für HTML, JavaScript und CSS. Auch Adwords und Affiliate-Programme kommen hier noch nicht vor. Es ist gut, wenn ein Online Marketing Manager diese Begrifflichkeiten kennt und im Bedarfsfall richtig einsetzt.

Viel wichtiger ist meiner Meinung nach jedoch Methodenwissen, die Schärfung der analytischen und projekttechnischen Fähigkeiten und die Sensibilisierung im Umgang mit Menschen. Und das gehört meines Erachtens primär in jeden modernen Stundenplan für Online Marketing Manager.

Wie sehen Sie das? Ich freue mich auf eine spannende Diskussion aus den unterschiedlichsten Perspektiven!

Herzliche Grüße,

Ihr Karl Kratz


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22 Kommentare zu Ausbildung zum Online Marketing Manager

  1. von olaf :

    Hallo Karl, schöner beitrag. als agentur inhaber muss man sich auch regelmässig dem Problem des fehlenden Online Marketing Nachwuchs auseinandersetzen. Hatte mich deswegen vor Längerem auch mal mit dem Thema Was macht einen guten Online Marketing Manager aus? auseinandergesetzt (siehe http://www.online-marketing-deutschland.de/online-marketing/was-macht-einen-guten-online-marketing-manager-aus/) und Vorschläge für ein Studienihalte gegeben: http://www.online-marketing-deutschland.de/online-marketing/online-marketing-nachwuchs-braucht-das-land/

  2. von Sonja :

    Interessantes Thema. Ich glaube, bevor man die Frage nach den Voraussetzungen stellt, muss man das “Wofür” mal genauer definieren.

    Um einen Job als Online Marketing Manager zu bekommen, muss man nicht gleich die eierlegende Wollmilchsau sein, sondern kann mit stark fokussiertem Wissen je nach Unternehmen und Einsatzbereich auch punkten. Ist man Letzteres aber doch, hat man im Job deutlich mehr Spielraum und kann bestimmte Dinge einfach umfassender beurteilen.

    Viele Grüße
    Sonja

  3. Ich bin seit 2 Jahren Dozent im Online Marketing, unterrichte überwiegend einen 1-Monats-Kurs, wollte deshalb meine Erfahrungen hier einbringen:

    1) die meisten Leute, die diesen Kurs aktuell belegen (da fand eine Entwicklung statt), sind aus dem Marketing und wollen Zusatzqualifikationen.

    2) Die technischen Hintergründe des Webs sind zweitrangig, oft überhaupt nicht von Interesse. Ich muss bei meinen Teilnehmern Überzeugungsarbeit leisten, dass die Grundlagen wichtig sind. Mehr ist mE auch nicht wichtig. Kein Leiter einer Online Marketing-Abteilung muss JavaScript, Adobe Fireworks oder Gestaltung mit CSS beherrschen.

    3.) Was mir in der ganzen Debatte fehlt, ist eine Betonung der Grundlagen: ich bin zwar Volkswirt und denke theoretischer, aber sowohl Webentwicklung als auch die Tools des Online Marketing sind rein praktische Mittel zum Zweck. Extrem wichtig sind doch die Grundkenntnisse der Systeme, also was ist der Long Tail, Netzwerkexternalitäten, Funktionen von Ideenviren undundund.
    Wer die Hintergründe kennt, kann sich schnell Umstellen, wenn irgend etwas nach Facebook kommt.

    4.) Ganz konkret zur Ausbildung von Wildner: meine Studenten sind entweder Marketingleute oder – in einem Zusatzkurs – Techies. Spezialisierung der Ausbildung wäre mE sinnvoller als Generalisierung auf zwei sich beißenden Gebieten.

    Eine schöne Woche,
    Dietmar Fischer

  4. von Max Adler :

    Hallo Karl. Technikkenntnisse sind sekundär, sollten aber trotzdem vorhanden sein. Ein Onlinemarketing-Manager sollte die Grundzüge von HTML und CSS beherrschen um im Zweifel schnell reagieren zu können. Es wäre zu einfach alles immer den Informatikern zu überlassen. Zumindest gilt dies für kleine und mittelständische Unternehmen. In einem Großbetrieb hat der Onlinemarketing-Manager wohl andere Aufgaben als an WordPress-Templates rumzufummeln. Trotzdem muss der Manager auch hier im Meeting zumindest wissen, wovon die Leute sprechen.
    Schöne Grüße

  5. von Erik E. Schürmann :

    Ich mache jetzt seit fast 10 Jahren Online-Marketing und kann nur sagen: Das folgende Zitat von Winston Churchill passt wahrscheinlich auf kaum einen anderen Job so gut wie hier…

    “Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes. Es muss dir gelingen, das zu tun, was erforderlich ist.”

    Es ist viel zu einfach, hier zu behaupten “Es ist beides gleich wichtig” etc. – denn das hängt von so vielen Faktoren ab: Vom Unternehmen, der Branche, der Betriebsgröße, den Anforderungen, der Unterstützung (IT-Abteilung vorhanden) und und und…

    Alle guten “Online-Marketing Manager” die ich kenne, sind auf die ein oder andere Art “Eier-legende-Woll-Milch-Säue”. Denn eins ist doch klar: Wichtig ist, was hinten rauskommt. Oder?

  6. von Bärbel :

    Hallo Frau Slage,

    eine solche Ausbildung muss man sich in der Tat gut überlegen. Vom finanziellen und zeitlichen Aspekt ist es kein Zuckerschlecken.

    Ohne Praxiserfahrung nützt einem eine Weiterbildung im Online Marketing überhaupt nichts. Von daher ist Ihre Sorge, dass irgendwann nur der Titel zählt, aus meiner Sicht unbegründet.

    Ich persönlich habe es als sehr hilfreich erlebt, zur Praxis den theoretischen Überbau zu bekommen. Außerdem sind wahrscheinlich die wenigsten Praktiker in allen Gebieten sattelfest – Online Marketing ist ja extrem vielfältig.

    Viele Grüße
    Bärbel Edel

  7. von Karina Slage :

    Guten Tag zusammen,
    ich finde es sehr interessant, dass es inzwischen “professionelle” Aus-, bzw. Weiterbildungen im Bereich Online Marketing geben soll. Die meisten erfahrenen Online Marketeers sind ja – auch aufgrund der fehlenden Angebote – in den letzten Jahren eher “Selfmade-Profis”. Die Frage, die ich mir – und Ihnen – nun stelle: Wieviel Sinn macht eine derartige Weiterbildung noch, wenn man jahrelange relevante Erfahrung in diesem Bereich hat? Wird das Online Marketing demnächst titelgetrieben sein oder zählt Erfahrung? Oder wird das eine das andere substituieren? Was denken Sie?

    Viele Grüße
    Karina Slage

  8. Hallo Herr Kratz.

    Eine sehr interessante Diskussion. Nur dann, wenn neben technischen, und methodischen, auch die kommunikativ-menschlichen Faktoren bei einem Online Marketing Manager stimmen klappts.
    Wenn das ganze nicht auf eine geschützte Berufsbezeichnung hinaus läuft, ist es eh müssig.

    Beispiel? Wer sagt Mediengstalter? Ups… das kann auch ein Webdesigner sein?

    Diese Diskussion zeigt auch ein Phänomen unserer Zeit.

    Es braucht ständig aktualisierte Informationen um im modernen Umfeld noch handlungsfähig zu bleiben. Da muss zwangsläufig die Durchdringungs-Tiefe auf der Strecke bleiben. Soll heissen, es braucht heute eine sehr viel breitere Basis an Wissen. Da aber die Aufnahmefähigkeit endlich ist, kann niemand bei jeder dieser nötigen Fähigkeiten volle 100% erreichen.
    Zu erkennen und zu priorisieren, In welchen Bereichen 100% oder mehr notwendig und unerlässlich sind, ist heute wichtiger, als krampfhaft zu versuchen in allen Bereichen zu jeder Zeit das Maximum raus zu hohlen.
    Für uns traditionell Qualitäts-Verliebten Deutschen, eine schauderhafte Vorstellung nicht absolut unantastbare Qualität, an einigen Stellen billigend in Kauf zu nehmen.

    Klassisches Marketing war ja bis in die 80er hinein fast ausschließlich Produkt-Marketing. Das Umdenken zur Ergänzung auf (Dienst)Leistungsmarketing war schon sehr schwer. Nun kommen neue Aspekte, Kriterien und Regeln, die nicht einfach nur ergänzen, sondern stellenweise herkömmliche Regeln manchmal auch ersetzen. Beispiel AIDA-Formel wird durch GIULIA-Prinzip ergänzt und stellenweise ersetzt. Da tun sich Fronten auf. Als Internetter der ersten Stunde und Ausbilder eines Mediengestalters der jedoch Webdesigner werden soll, kenne ich diesen tiefen technisch/menschlichen Graben sehr gut. Genau diesen Spagat erwarten Kunden jedoch von mir im Online-Marketing.

    Viele Grüße
    Gerald Rusche

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  10. von Bärbel :

    Hallo Herr Kratz,

    sehr richtig, was Sie hier schreiben. Auch ich finde, in dem angesprochenen Studiengang für einen Online Marketing Manager wird die Technik überbewertet.

    Allerdings ist ein gewisses technisches Grundverständnis vonnöten, will man mit technischen Dienstleistern auf Augenhöhe kommunizieren.

    Ich habe den Studiengang “Fachwirt/in Online Marketing BVDW” absolviert und kann ihn sehr empfehlen. Hier wird – neben dem Online Marketing Stoff – Wert auf die Vermittlung theoretischer Grundlagen gelegt. Strategie ist ein Schwerpunktthema und auch die Kommunikation mit dem Kunden (Stichwort Präsentationstechniken) wird ausführlich behandelt und diskutiert.

    Viele Grüße
    Bärbel Edel

  11. von Michael :

    Ein prima Artikel, allerdings sehe ich Marketing- und Soft-Skills auf einer Stufe mit einem soliden technischen Wissen.

    Zum Hintergrund: Besonders im Online-Marketing bedarf jede gute Idee eines technischen Unterbaus. Somit muss ich auch als Online Marketing Manager zumindest ungefähr wissen was umsetzbar ist und was nicht.

    Angenommen ich beauftrage als OMM eines Unternehmens eine oder mehrer Agenturen oder andere Diesntleister mit der Umsetzung verschiedener OM-Disziplinen. Hier muss natürlich zuerst eine durchdachte Strategie zugrundeliegen. Zudem benötige ich aber auch mindestens ein Basiswissen in den gängigen OM-Bereich wie SEM, SEO, Affiliate Marketing, etc.

    Dies erleichtert nicht nur die Zusammenarbeit mit meinen Dienstleistern, sondern bietet auch die Möglichkeit deren Arbeit qualitativ zu bewerten.

  12. von Olaf :

    Hallo Philip,

    > Die Maßnahme ist nach AZWV zertifiziert

    herzlichen Glückwunsch für diese Zulassung.

    > Sie sollten eigentlich in der Lage sein einen korrekten Link auf Ihre Website zu hinterlegen

    Vielleicht gehöre ich genau zur richtigen Zielgruppe für Ihren Kurs ;-).

    @Karl:
    Danke für die Korrektur des Links.

  13. Pingback: SEO ist nicht gleich SEO | SEOwoman

  14. Lieber Olaf,
    es ist schon erstaunlich welche Vorurteile da wieder ausgegraben werden. Die Maßnahme ist nach AZWV zertifiziert. Eine Weiterbildung (Nicht Ausbildung und auch keine Umschulung) steht im direkten Bezug zum erlernten Beruf.

    Sie sollten eigentlich in der Lage sein einen korrekten Link auf Ihre Website zu hinterlegen ;-)

  15. von Cihat Gülmen :

    Hallo Herr Kratz,

    ich finde es toll, dass Sie das Thema aufgreifen. Ich selber besuche zurzeit einen OMM-Studiengang in Köln. Dort wird dem Schüler theoretisches Grundwissen in den einzelnen Bereichen (SEO, SEM,etc.) vermittelt. Social Skills sind in diesem Bereich sehr viel wichtiger. Das lernt man wie eine Vorposterin bereits erwähnt hat, nicht in der Schule oder an der Uni. Vielmehr ist es ein Zusammenspiel zwischen Erfahrung, Neugierde und guten Menschenkenntnissen.

    Man darf nicht vergessen, dass gerade in diesem Bereich viel näher mit Menschen kommuniziert wird, als im klassischen Marketing.

    Es sollte allerdings schon ein Grundverständnis in den jeweiligen Bereichen existieren.

    Just my 2 cents
    Gruß
    Cihat Gülmen

  16. Pingback: Weiterbildung zum Online Marketing Manager - SEO.at

  17. von Olaf :

    # Förderung durch Agentur für Arbeit möglich (Bildungsgutschein | SGB III)
    # Maßnahmenummer 843/1022/09

    Ich freue mich auf viele arbeitslose Landwirte, welche auf Kosten des Arbeitslosenamtes zum OMM weitergebildet wurden und bei meinen Wettbewerbern angestellt werden ;-).

    Und: Der Kurs hat leider keinen anerkannten Abschluß (IHK etc.).

  18. Danke für den interessanten Artikel, ich sehe es ganz ähnlich wie Sie – ein Online Marketing Manager kann nicht gleichzeitig auch SEM-Spezialist und/oder SEO-Experte sein. Das wären meines Erachtens drei Jobs in einem.
    Gute Kenntnisse in den Bereichen sind absolut wichtig, das steht außer Frage.
    Die “Soft Skills” sind aber definitiv in der “Manager-Position” mindestens gleich wichtig, wenn nicht noch schwerwiegender.
    Da ich derzeit selbst mit der Idee einer Fortbildung in dem Bereich spiele, kam mir der Artikel auch gerade recht. :-)
    Beste Grüße aus Düsseldorf,
    Roland Schupp

  19. von Christine :

    Schöner Beitrag. Mir fehlt genauso “Aufgabenerfüllung auf der Basis einer leidenschaftlichen inneren Überzeugung”! Das finde ich entscheidend. Theoretisches Wissen zählt nichts, wenn man nicht mit dem Herzen dabei ist. Das macht den entscheidenen Unterschied zwischen gutem und schlechtem Online Marketing. Daher gab es bisher auch noch kein vergleichbarerer Bildungsangebot, weil sich der passionierte Online Marketing Manager selbst zu seinem Wissen verhalf :)

  20. von Michaela :

    Hallo Karl, danke für die spontane Umfrage und den Artikel sowie auch der Wildner Akademie für die Antwort.

    Ich bin ja ein wenig “leidgeplagt” wenn ich all die Bewerbungen etc. sehe bzgl. Online Sales Management, Affilate Manager etc. pp. – Das sind Perlen die man suchen und finden muss.

    Und es gibt sie! Mit qualifiziertem Hintergrund. Das wiederum ist dann immer wieder eine Freude.

    Noch viel erschreckender finde ich die Tatsache (in letzter Zeit oft bei selbsternannten Experten gelesen), dass es ja sowieso keine Ausbildungen gibt. Das ist schlicht unwahr. Deswegen mag ich die Thematisierung hier und (wenn auch langsam) in anderen Kontexten.

    Grüße
    aus Berlin

  21. Hallo Herr Kratz,

    schade, dass man bei der Umfrage keine social skills (Umgang mit Menschen) auswählen konnte.

    Ich erlebe dies immer wieder als Kernkompetenz.

    Ich muss den Endkunden “verstehen” um zu wissen, wo ich finde, was ihn anspricht und ich muss mit meinem Auftraggeber kommunizieren können, damit Marketing-Konzepte am Ende auch umgesetzt werden :)

    Das Wichtigste lerne man meiner Meinung nach nicht in der Schule:
    “Projektleiter, Pragmatiker, Mensch, Mentor, Übersetzer in die Fachabteilung, Mediator und “professioneller Arschtreter”

    vielen Dank für den Artikel!

    Kristin Gogolok

  22. Sehr geehrter Herr Kratz, vielen Dank für diesen Beitrag. In der Tat ist unsere Weiterbildung “techniklastig”. Wir bilden keine fertigen Online Marketing Manager aus, schon gar nicht per Fließband.

    Wir sind ein kleines feines Weiterbildungsinstitut, welches seit 1992 am Markt besteht und sich insbesondere die Qualität der Lehrinhalte zur Hauptaufgabe gemacht hat.

    Unser Qualitätsmanagement soll sicherstellen, dass unsere Arbeit transparent und effektiv ist und die Inhalte an den Bedarf am Arbeitsmarkt angepasst sind. Unsere Vermittlungsquote liegt bei 82%. Dieser sehr gute Wert spiegelt durchaus unsere Qualität wieder.

    In vier Monaten können wir viel erreichen. Die zwei Module sind aufeinander abgestimmt und greifen ineinander. Ohne Technikkenntnisse, kann heutzutage kein Arbeitnehmer in der technisierten Welt bestehen.

    Unsere Aufgabe ist es, einen vertieften Überblick über die Möglichkeiten zu geben, sowie die Internetafffinität zu schärfen. “Hilfe zur Selbsthilfe” ist ein wichtiger Baustein in der Weiterbildung. Wir führen in die Thematiken ein und zeigen Wege der Themenerarbeitung. Wir sortieren nach Relevanz und Aktualität, geben sozusagen ein Best-of und Empfehlungen.

    Im Rahmen der Weiterbildung spielt die Beratung im Vorfeld eine tragende Rolle. Die Weiterbildung kann nur zu einer erfolgreichen Reintegration führen, wenn die Grundlagen des klassischen Marketings beherrscht werden.

    Ich hoffe auf ein 50/50 Ergebnis Ihrer Umfrage, da Methodenwissen und Technikwissen gleich wichtig sind und sich gegenseitig befruchten können.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Philip Hoevels
    QM-Beauftragter und Dozent im Online Marketing

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