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Haifischbecken Internet: Wer überlebt, wenn Technologie Paradigmen zerstört?

Es gibt sie sogar heute noch: Die Kontaktanzeige in der Zeitung. Das war sehr lange eine sehr populäre Methode, um einen Partner kennenzulernen. Das Verlagshaus wurde zum Dating-Portal: Chiffre-Anzeigen sorgten für Anonymität und Sicherheit, die Wartezeit auf die Rückantwort für spannendes Kribbeln. Parallel existierten die Partneragenturen, die dem persönlichen Glück gegen ein kleines oder großes Handgeld auf die Sprünge halfen.

Mit der wachsenden Popularität des WWW traten digitale Single-Portal auf das Spielfeld der digitalen Partnersuche. Gegen Partnerbörsen wie Friendscout & Co. kamen Zeitungsanzeigen und herkömmliche Partneragenturen in Sachen Geschwindigkeit, Personenmenge und Trefferwahrscheinlichkeit einfach nicht an. Der Nachteil an den konventionellen Single-Portalen trat mit dem Einzug der Smartphones zutage: Sie beherrschten keine echte Responsivität und ruhten sich lange Zeit auf den Erfolgen der letzten Dekade aus.

Echte Responsivität bedeutet nicht, dass sich eine Web-Oberfläche optisch an eine bestimmte Displaygröße anpasst. Echte Responsivität bedeutet dass sich neben der Optik auch die Inhalte und die Prozesse an den situativen Kontext, die kognitiven Fähigkeiten des Benutzers sowie das jeweilige Gerät anpassen.

Deshalb funktioniert auch TINDER so gut: Es fragt nicht nach Deiner Postleitzahl – es zeigt Dir interessierte Partner in Deiner Umgebung an. Tinder will keine Körpergröße, Haarfarbe, Augenfarbe, Hobbies wissen. Entweder es passt – oder es passt nicht. Gefällt mir: Rechts wischen. Gefällt mir: Links wischen. Das bekommen wir sogar dann hin, wenn unsere kognitiven Fähigkeiten während der Autofahrt leicht eingeschränkt sind.

Und die Zahlen sprechen für sich: Im ersten Jahr gewann Tinder 1 Million aktive Benutzer. Innerhalb der folgenden 30 Monate waren es 24 Millionen. Tinder überwand das „soziale Stigma“ der Nutzung digitaler Dating-Plattformen. Und Tinder machte das mobile Dating so einfach wie ein Spiel, das man gerne auf dem Handy spielt.

Tinder konnte etablierten Platzhirschen erhebliche Marktanteile abluchsen: Tinder ist mobil einfachst benutzbar. Es geht hier um echte Responsivität, nicht darum, eine mobile Website zu besitzen. Unternehmen die echte Responsivität nicht auf der Ebene ihrer digitalen Strategie ansiedeln, werden keine Grundlage besitzen um ihre digitalen Pläne auf der taktischen und operativen Ebene zu verändern, wenn sich ihre Bedarfsgruppe, der Markt, die Technologie oder der Wettbewerb verändert.

In diesem Video erfährst Du mehr zu wichtigen Elementen eines digitalen Strategie-Frameworks, wie z.B.

  • Echte Responsivität
  • Infrastruktur
  • Resonanzfähigkeit
  • Dekonstruktion von Wertschöpfungsketten
  • Institutionalisierung
  • Routing / Spielmacher vs. Teilnehmer
  • Datenbasierte Automatisierung
  • Smart Data / Große Datenmengen
  • Ambivalenz / Koexistenz unterschiedlicher Zustände

Viel Spaß beim Anschauen!

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