» karl kratz online marketing

Erstellen Sie relevanten Content, der dem User einen Mehrwert bietet. #DeathByContentShit

Content, content, content!
Content, content, content!

Ich sehe hastig zusammengescrapte Online-Texte, in kleine Scrollboxen gepfercht und am Rande des Webshops versteckt. Wozu? Weshalb versteckst Du Inhalte, für die Du Geld bezahlt hast? Um eine Suchmaschine zu verarschen? Come on - wir haben das Jahr 2015!

Ich sehe Agenturen, die "WDF*IDF-Langtexte mit 1.800 Wörten für 4.000 Euro, jedoch 40% Rabatt" wie auf dem Hamburger Fischmarkt anpreisen. Wozu? Weshalb gibt es ein Angebot, bevor ihr überhaupt die Aufgabe des Kunden kennt?

Ich sehe Text-Sklaven Produkte ohne Liebe und Beziehung unter Zeitdruck beschreiben, ohne dass diese jemals einem Käufer die Hand geschüttelt haben - ohne dass sie jemals das Leuchten in den Augen gesehen haben. Wozu dann? Muss dabei nicht zwangsläufig ein suboptimaler Inhalt dabei herauskommen? Etwas, was schlicht nicht authentisch und tiefgründig sein kann? Und wenn es nicht authentisch und tiefgründig sein kann - weshalb wird es dann produziert? Nur um eine Lücke zu füllen?

Ich sehe Online-Marketing-Verantwortliche im Rausch der Produkt-Skalierung torkelnd nach mehr Text-Material schreien, ohne dass sie jemals einen dieser Inhalte je selbst gelesen haben. Wozu? Nur weil das Kollektiv in der mentalen Sackgasse steckt und nicht herausfindet? Wer kam auf den bescheuerten Gedanken, dass ein Portfolio unbeherrschbar groß werden muss? Und wer sieht nicht dass Unternehmer, die das Thema "Slow Search" begriffen haben, gerade einfach nur abräumen?

Ich sehe Blogger unglaubliche Mengen an Inhalten erstellen, die allesamt nur für einen Bruchteil eines Lebens überhaupt eine Resonanz erzeugen und dann aufgrund der schieren Menge in der Irrelevanz verschwinden. Wozu? Relevanz bedeutet immer 1/n. Je mehr Durchschnittliches produziert wird, umso irrelevanter wird das Einzelne - abgesehen vom Umstand, dass besagtes Einzelne ohnehin nur eine beschränkte Anzahl von Menschen zur Laufzeit erreicht.

 

Einfach mal wieder klar werden.

Nimm mal Haltung an. Erstens: Es heißt nicht "Content". Du sprichst von einem wichtigen Online-Inhalt, der aus vielen unterschiedlichen Elementen besteht: Manchmal ist es nur Text mit einer Struktur. Manchmal sind Bilder dabei, ein Video, vielleicht etwas Interaktives. Dieser Online-Inhalt wandelt sich im Laufe der Zeit zu einem wertvollen Investitionsgut innerhalb Deines Unternehmens (Asset). Halte diesen Online-Inhalt aktuell, pflege ihn, erweitere ihn regelmäßig. Dieses Stück Online-Inhalt verschafft Dir neue Kontakte zu Menschen, die etwas von Dir möchten.

Zweitens: Es heißt nicht "User". Du sprichst von der Person, die Dein Leben finanziert: Dein Essen, Deine Krankenversicherung, die Ausbildung Deiner Kinder. Du sprichst von einer Person mit einem Leben, einer Persönlichkeit, Gefühlen und einem Bedarf. Lerne diese Personen kennen, bevor Du über Deine Online-Inhalte nachdenkst. Und dann denke darüber nach, ob Du jemals etwas skalieren solltest, ohne diese Menschen aus dem Auge zu verlieren.

Hör auf zu "bloggen"!

Du hast richtig gelesen. Höre auf, jeden Tag oder jede Woche nach einem neuen Thema für Deinen Blog zu suchen.

  1. Stecke Dein strategisches Spielfeld ab.
  2. Besetze die Themen, die Du für eine exzellente Wettbewerbsfähigkeit und eine noch exzellentere Sichtbarkeit und Findbarkeit brauchst.
  3. Dann erstelle innerhalb dieses Spielfelds Deine Online-Inhalte. Wie beim bloggen. Nur eben zielgerichtet.

Wenn Du alle definierten Themenfelder besetzt hast, dann investiere Deine Zeit in die Intensivierung der bestehenden Artikel - und nicht in die Produktion immer neuer Beiträge, deren Relevanz zur Laufzeit verpufft.

Wenn Du keine Ressourcen hast, hast Du keine Ressourcen

Wenn Du keine Texte für 50.000 Produkte schreiben kannst, dann kannst Du das nicht. Jetzt bitte nicht schwach werden und Mist produzieren!

  1. Denke darüber nach, was jetzt wichtig und was dringend ist.
  2. Die schiere Menge sollte nie ein Grund dafür sein, etwas nicht anzugehen: Dann mache es eben Stück für Stück.
  3. Arbeite an Beständigem (Kategorien, dauerhafte Beratungs-Seiten) und vermeide Flüchtiges (Produkte, Produktvarianten).

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